Estoi

Palacio de Estoi


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Marlene Bunge-Kersten
Hans-Joachim Bunge
Im Palastpark

Umbau zur Pousada
Umbau zur Pousada

Parkansicht
Parkansicht

mittlerweile geraubte Halbplastik
mittlerweile geraubte Halbplastik

Putten im Park
Putten im Park

Hauptgebäude des Palastes
Hauptgebäude des Palastes

Vorderfront des Palâcio de Estoi
Vorderfront des Palâcio de Estoi

wenden Sie sich rechts - nach wenigen hundert Metern erreichen Sie einen der Eingänge zu dem Palastgarten des Palâcio de Estói.

Der Palast selbst ist leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich -lediglich der Schloßpark konnte bis Mitte 2006 kostenlos besichtigt werden; der Palast selbst wird renoviert und zu einer Pousada , einem Hotel für gehobene Anspüche, ausgebaut.

Der Palast soll aus dem 18. Jh. stammen und hat sich bis zum Erwerb durch die Stadt Faro im Jahre 1989 im adligen Privatbesitz befunden. Es muß sich jedoch - betrachtet man den z.T. sehr verwilderten Park und den schlechten Erhaltungszustand des Gebäudes - zumindestens in den letzten Jahrzehnten vor der Besitzübergabe an die Stadt Faro um einen sehr verarmten Adel gehandelt haben.

Die Umbau- und Renovierungsarbeiten sollen im August 2008 abgeschlossen sein, so dass der Park des Palastes dann wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Nachfolgend - kursiv gedruckt - eine Beschreibung des Parks vor Beginn der Bauarbeiten:

Zunächst kommen Sie an einem alten Wirtschaftsgebäude vorbei durch eine mit altem Baumbestand versehene Allee zu einer unterhalb des Palastes gelegenen Terrasse mit einem langezogenem Springbrunnen, verziert mit vielen Steinfiguren und Balustraden. Von diesem verwunschen wirkendenen Terassenbereich führen Freitreppen sowohl hinauf zum Palast selbst (sie kommen jedoch nur zu einem schmiedeeisernen Tor) als auch hinunter in den Garten. Der Weg führt Sie jeweils an alten Kachelbildern mit z.T. mythologischen Darstellungen und auch an Steinbüsten portugiesischer Persönlichkeiten der Zeitgeschiche vorbei - alles noch im "Urzustand" und nicht renoviert und daher z.T. etwas verwittert und mit Taubendreck "gekrönt".

Übrigens - die beiden Frauen-Halbplastiken mit Brunnen links und rechts am Treppenaufgang (eine davon siehe Foto links) wurden im Jahre 2006 von bislang unbekannten Tätern demontiert und gestohlen.

Unterhalb der Terrassenanlage und der Freitreppen befindet sich ein kapellenartiger halboffener Raum, in dem üppige Farne, Gummibäume und andere Schattenpflanzen gedeihen.
Von hieraus führt Sie eine breite Allee - es handelt sich hierbei um die ursprüngliche Zufahrt zu dem Palast - durch Orangenhaine zu einem weiteren Eingangsportal. Links herum, an der Mauer entlang kommen Sie wieder zur Kirche zurück.


Als kleinen Ersatz für die fehlende Parkbegehung schlagen wir vor, dass Sie das gesamte Parkgelände "links herum" - beginnend am verschlossen Parkportal - auf einem bequemen Schotterweg einmal umrunden - Dauer ca 20 min. Nach ca 1/4 des Weges gelangen Sie zu dem prächtigen ehemaligen Hauptportal auf der entgegengesetzten und dem Palast gegenüberliegenden Seite. Durch die Gitterstäbe erhaschen Sie einen Blick auf den Palast und zum teil auch auf die etwas deplaziert wirkenden Neben- un Anbauten, die sich im September 2007 jedoch noch im Rohbau befanden.
Der Weg führt Sie im weiten Bogen stets direkt an dem Begrenzungszaun des Palastgartens entlang - vorbei an schönen Quintas und alten liebevoll renovierten Landhäusern. Ab und zu ein Blick durch den Park auf die Baumassnahmen am Palášio Estoi, die uns leider den ursprünglichen Charakter der Parkanlage zu beeinträchtigen scheinen. An der Vorderfront des Palastes (alles noch versperrt und vernagelt) vorbei kommen Sie dann oberhalb der Hauptkirche wieder in den Ort hinein und zwar in das alte historische Zentrum.



Ein paar Worte zum Verkauf des Palastes an die Pestana-Gruppe, die in Portugal die Pousadas betreibt:
So lobenswert die Tatache ist, dass durch die künftige Nutzung der Palast renoviert und erhalten bleibt, so kritisch muss man aber auch die diversen An- und Nebenbauten, die zur Zeit errichtet werden, betrachten. Der Palast selbst taugt offenichtlich nur für die Gesellschaftsräume, den Speisesaal und die Reception - die Hotelzimmer werden in externen Neubauten untergebracht. Bleibt zu hoffen, dass die Gesamtwirkung der Palastanlage erhalten bleibt und auch der wunderschöne Park wieder im alten Stil hergerichtet wird.

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