Mértola -

Ausflug zum "Pulo do Lobo"


Online-Reiseführer Algarve
Online-Reiseführer Alentejo
Online-Reiseführer Lissabon


Marlene Bunge-Kersten
Hans-Joachim Bunge


Lupo do Lobo



Fahrt durch den
Naturpark Guadiana





Das letzte Stück lieber zu Fuss!




Die Schlucht noch aus der Ferne




.. hier kocht das Wasser!




Flussabwärts - der tiefe Graben
aus der "Würmeiszeit"





Nicht real - nur Teil
einer anschauliche Hinweistafel




Etwa 20 km nördlich von Mértola bietet der Guadianafluß ein besonderes Schauspiel, die Schlucht und den Wasserfall "Pulo do Lobo". An dieser Stelle, wo der Fluß 20m in die Tiefe rauscht, verengt sich das Flußbett so, daß ein Wolf hinüberspringen kann. So erklärt sich der Name "Pulo do Lobo" = Wolfssprung.

Sie können den Wasserfall an beiden Flußseiten erreichen; es gibt jedoch keine Möglichkeit, den Fluss zu überqueren. Wir empfehlen, die westliche Seite anzufahren. Dies scheint auch die "offizielle" Zufahrt zu sein. Sie ist gut ausgeschildert und endet am Flußufer, wo auch erklärende Schautafeln aufgestellt sind. Von zwei Felsplateaus sehen Sie hier direkt in die Schlucht. Da der Wasserfall Sie mit Feuchtigkeit "umnebelt", ist es ratsam, eine Regenjacke mitzunehmen.







Und so finden Sie den "Pulo de Lobo":

Steuern Sie zunächst Mértola an. Von Süden kommend führt eine Strecke vorbei an Alcoutim über die N 122 teilweise dicht am Guadianafluß entlang nach Mértola. Wir haben jedoch die Strecke Ourique - Castro Verde gewählt und sind dann auf der N 123 Richtung Mértola gefahren und wurden hierbei Ende Januar Zeuge eines grandiosen Naturschauspiels.

Zwischendurch etwas für Ornithologen:

Kurz bevor die Landstraße in die N 122 mündet - bei der Abfahrt Navario - kommen Sie an einer Mülldeponie vorbei, in derem Einzugsgebiet sich Hunderte von Störchen niedergelassen haben. Es gibt kein Dach und keinen Mast weit und breit, auf dem nicht ein Storchenpaar brütet. Die vom Abfall wohl gut genährten Störche zeigen keinerlei Scheu und überflogen unser Auto zum Teil im Meterabstand.

Fahrt durch den Naturpark Guadiana:

Sobald Sie die N122 erreichen, ist die Strecke zum "Pulo do Lobo" ausgeschildert - Sie müssen die N 122 nur überqueren.. Sie fahren noch etwa 20 km durch weitläufige, recht einsame Landschaft und passieren dann ein Tor, hinter dem sich der Bewuchs auffällig ändert. Zypressen und Mimosen prägen jetzt das Landschaftsbild, Sie haben das Gefühl in einer ausgedehnten Gartenlandschaft zu sein. Nach einiger Zeit taucht ein angelegter Parkplatz auf, zum Fluß sind es dann nur noch einige Schritte bergabwärts.

Am Pulo do Lobo:

Dem Wasserfall können Sie sich auf 2 betonierten Plattformen "hautnah" nähern, eine kalte Dusche vom aufsteigenden Dunst ist mitinbegriffen. Das beeindruckende Naturschauspiel entstand bereits in der Eiszeit, als sich der Meeresspiegel senkte. Auf einer großen Schautafel vor Ort wird Ihnen anschaulich erklärt, welche Verwerfungen des Untergrundes damals entstanden.

Der "Pulo do Lobo" bildet gleichzeitig die nördliche Grenze des Naturparks Guadianatal, der sich mit ca.70000 Hektar bis südlich von Mértola ausdehnt. Interessant sind auch die breiten Schieferformationen auf beiden Seiten des Flusses. Selbstverständlich gibt es an dieser Stelle auch einen angelegten Picknickplatz, der allerdings nicht beschattet ist. Da die Landstraße am "Pulo do Lobo" endet, müssen Sie den Rückweg auf der gleichen Strecke zurück zur N122 antreten.







www.algarve-reisen.com - Impressum - e-mail